Hubertus-Königs-Biwak 2026

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Ein Höhepunkt im Schützenjahr der Neusser St. Hubertus-Schützen- Gesellschaft Neuss 1899 e.V. ist das traditionelle Königsbiwak zu Ehren des amtieren Hubertuskönigspaares, dass sich einer großen Beliebt- und Aufmerksamkeit erfreut und daher auch sehr gut besucht ist. Ein Event also, auf das sich nicht nur die Hubertusschützen sondern auch das amtierende Königspaar immer wieder freuen dürfen. Und dass sich am 31. Mai 2026 das diesjährige Hubertus-Königspaar Frank IV. Petonjic und seine Königin Rebecca sehr auf diesen Tag gefreut haben, war für jeden ersichtlich. Zwei strahlende Gesichter empfingen jeden Besucher, in den festlich geschmückten Räumen des Gare du Neuss.

Als das Bundestambourkorps St. Hubertus Neuss eine Kostprobe ihres musikalischen Könnens bewies, wurde somit auch der offizielle Teil dieses Königsbiwaks eröffnet und Major Volker Albrecht begann anschließend in der gut gefüllten Halle des Gare du Neuss mit seiner Begrüßungsrede, in der er ausführte, dass dieses Königsbiwak ja auch der Startschuss für die heiße Phase des vor uns liegenden Neusser Bürger- Schützenfestes sei. Und dass in genau 90 Tagen die städtischen Geschütze unser geliebtes Heimatfest eröffnen werden und die lang ersehnten Schützenfesttage endlich beginnen können.

Das Königspaar repräsentiert uns Hubertusschützen auf hervorragender Weise

Anschließend begrüßte Volker Albrecht nach altem Brauch zuerst den amtieren Schützenkönig Franz Josef II. Odendahl und seine Königin Claudia, danach unter anderem die Abordnungen der einzelnen Schützenabordnungen des Kreises, das Komitee, zahlreiche Vertreter aus der Politik sowie alle aktiven und passiven Hubertusschützen sowie Förderer und Freunde der Gesellschaft. Zum Abschluss seiner Rede wurde das Hubertuskönigspaar Frank IV. Petonjic mit seiner Königin Rebecca besonders begrüßt, die beide mit heftigem Applaus der Gästeschar bedacht wurden.

Volker fand sehr lobende Worte für das amtierende Hubertuskönigspaar, die mit ihrer offenen und herzlichen Art, die Herzen der Neusser Schützen erobert haben. Die Freude des Königspaares wäre deutlich spürbar und diese Freude und Spaß würden sich auf andere übertragen und sie repräsentieren uns Hubertusschützen auf hervorragender Weise. Und ein weiteres schönes halbes Jahr würde ja noch vor unserem Königspaar liegen.

Eine Überraschung der besonderen Art hielt Bezirksbundesmeister Thomas Schröder bereit. Er hatte für die kommenden Umzüge zwei neue Fahnen für unsere Gesellschaft im Gepäck. Auf den Fahnen ist der Dank der Schützen an die „Blaulichtfamilie“ aus Feuerwehr, Polizei und medizinischem Hilfsdienst verewigt. Dies ist eine Initiative der Schützenbruderschaften im Rhein-Kreis Neuss und ein starkes Zeichen des Respekts. Mit eigens entworfenen Fahnen zeigen die Schützen öffentlich ihre Solidarität mit der „Blauchlichtfamilie“ getreu dem Motto: „Ihr seid immer für uns da, es ist einfach mal Zeit, Danke zu sagen“.

Mehr als nur ein Titel – sondern eine Ehre und Verantwortung

Nun durfte Hubertuskönig Frank IV. seine Ansprache halten und machte in seiner Begrüßung deutlich, dass es für ihn und seiner Königin Rebecca mehr als nur ein Titel sei, sondern eine Ehre und Verantwortung, die beide sehr gerne übernommen haben. Unser Hubertuskönig bedankte sich bei all seinen Wegbegleitern für ein bisher unvergessliches Jahr und es würden ja noch schöne und unvergessliche Monate folgen.

Auch unsere Hubertuskönigin Rebecca ergriff das Wort und sie richtete persönliche Worte an ihren Mann. Mit seinem Königsschuss habe er ihr eine Zeit für ganz besondere Momente ermöglicht, die sie nie vergessen werde, vor allem, da sie diese Zeit gemeinsam genießen können. Nutzen wollen sie diese besondere Zeit auch, um Spenden für den Kinderschutzbund Neuss zu sammeln. Und sie rief die Schützen dazu auf, es ihnen gleich zu tun. Anschließend stellte unser Hubertuskönig Frank IV. Petonjic seinen kunstvoll gestalteten Orden vor, der mit vielen Elementen versehen ist, anschließend verteilte unser Hubertuskönig in einem wahren Ordenssegen, seinen Orden an verdiente Schützen.

873 Neusser Hubertusschützen – Eine sehr stolze Zahl

Weiterer Höhepunkt des Hubertus-Biwaks ist die Auslosung der „Marschplätze“ der einzelnen Züge an den Schützenfesttagen. Ein immer wieder mit Spannung erwarteter Augenblick, der mit großer Freude aber auch mit großer Enttäuschung enden kann. Wie jedes Jahr hofften die Züge natürlich auf eine äußerst günstige Platzierung. Doch bei der diesjährigen Zugauslosung galt leider auch wieder das Motto: „Des einen Leid ist des anderen Freud“. Schnell wurde die Korpsstärke für das diesjährige Schützenfest ermittelt: 873 Neusser Hubertusschützen werden in diesem Jahr über den Markt und durch die Straßen der Neusser Innenstadt marschieren. Eine sehr stolze Zahl!

Dann konnte man zum gemütlichen Teil dieses Königsbiwaks übergehen. Denn für das leibliche Wohl wurde vom Hubertuszug Germanen bestens gesorgt und die kleinsten unseres Korps hielten mit ihren selbstgebackenen Kuchen so manchen Gaumenschmaus bereit. Und das Gare du Neuss entpuppte sich, wie schon in den vergangenen Jahren, als eine gute Wahl für eine so große Veranstaltung. Hier sei dem Betreiber der Location, Kay Schlossmacher, ein herzliches Dankeschön ausgesprochen.

Es war ein sehr harmonisches aber auch ein sehr emotionales Biwak, zu Ehren unseres Hubertuskönigspaares, dass den Beiden bestimmt noch lange in Erinnerung bleiben wird. Die Stimmung unter den Gästen war sehr groß und es entwickelten sich wieder einmal tolle Gespräche untereinander. Zwischendurch konnte sich jeder von den musikalischen Leckerbissen berieseln lassen, die vom Bundestambourkorps St. Hubertus Neuss und dem Bundesfanfarenkorps Neuss-Furth 1952 e.V. dargeboten wurden.

Reinhard Eck