Bestandteile der Hubertus-Uniform

  • Hubertushut schwarz, mit dunkelgrünem Band, Hahnenfedern.
  • Uniformrock hubertusgrün, mit Revers und Stehkragen, offen, mit Hirschhornknöpfen, aufgesetzte Brusttaschen.
  • Eicheln, gold, am linken und rechten Uniformkragen, aus Metall oder aufgenäht, (Stiele zeigen zur Mitte, Eicheln nach unten).
  • Schulterklappen (siehe Dienstgrade), vierstreifig, cirka 3 cm breit, mit goldenen Metallknöpfen befestigt.
  • Weißes Hemd, grüne Krawatte
  • Nur für Zugführer: Abzeichen am linken Oberarm, oval, grün, mit Hubertushirsch.
  • Nur für Mitglieder des Fahnenzuges: Abzeichen am linken Oberarm, wie für Zugführer, zusätzlich zwei gekreuzte Fahnen.
Hubertusjacke
Hubertushose Hubertusärrmel
  • Nur für „Spieß”– Hauptfeldwebel: „Kolbenringe“, gold, am linken und rechten Unterarm je zweimal, Abstand/Breite cirka 1 cm.
  • Nur für (ehemalige) Hubertuskönig(e): Königsabzeichen der Bruderschaften.
  • Armstreifen „St. Hubertus”
  • Weiße Handschuhe nur für Hönesse: in Leder, mit Stulpen.
  • Schwarze Hose, ohne Aufschläge (!)
  • Nur für Offi ziere: Grüner Streifen auf der Hosennaht, außen, am linken und rechten Hosenbein, Breite cirka 2 cm.
  • Schwarze Schuhe, schwarze Socken
  • Nur für Chargierte: Degen, messing-gold, mit schwarzer Scheide, Portepée (silber oder silber/grün, ab Hauptmann gold, Fahnenzug silber/rot), Tragegurt.
  • Für übrige Schützen: Hirschfänger, messing gold, mit schwarzer Scheide, Tragegurt;
  • Holzgewehr, Lauf aus Metall (chromfarben), mit Seitenriemen aus Leder, grünes Gewehrsträußchen im Lauf.

Für Ehrenabende und Fackelzug: Hubertushut, schwarzer Anzug, weißes Hemd, grüne Fliege, Blume am Revers/Brusttasche, schwarze Socken, schwarze Schuhe.

Dienstgrade und Schulterklappen

Schütze

Schütze

-grün-

Gefreiter

Gefreiter

-grün-

1 goldene Litze

Obergefreiter

Obergefreiter

-grün-

2 goldene Litzen

Unteroffizier

Unteroffizier

-grün-

1 goldener Stern

Feldwebel

Feldwebel

-grün-

1 goldener Stern

1 goldene Litze

Hauptfeldwebel

Hauptfeldwebel

“Spieß”

-grün-

2 goldene Sterne

Leutnant

Leutnant

-gold-

Oberleutnant

Oberleutnant

-gold-

1 goldener Stern

Hauptmann

Hauptmann

-gold-

2 goldene Sterne

Major

Major

-gold-

geflochten

Allgemeine Uniformvorschriften

Jeder Zug wählt unter sich drei Chargierte (Oberleutnant als Zugführer/Leutnant/Hauptfeldwebel). Daneben steht es jedem Zug nach Belieben frei, seine Mitglieder bis einschließlich zum Feldwebel zu befördern.

Die Mitglieder im Fahnenzug bekleiden Dienstgrade vom Fähnrich (Feldwebel mit Degen/Portepée) bis einschließlich zum Oberleutnant. Der Major kann den Zugführer des Fahnenzuges aufgrund besonderer Verdienste zum Fahnenhauptmann befördern. Diese Beförderung ist begrenzt auf die Amtszeit als Zugführer. Die Fahnenschwenker tragen grünes Barett mit Hahnenfedern und eine grüne Kurzjacke (hochgeschlossen) ohne Außentaschen.

Im Hauptmannszug bekleidet der Offizier nach dem Hauptmann den Rang eines Oberleutnants. Der „Spieß” des Hauptmannszuges hat als Erkennungszeichen einen weiteren goldenen Stern auf der Schulterklappe und assistiert als sogenannter „Korpsspieß” dem Hauptmann.

Der Adjutant hat den Rang eines Oberleutnants und trägt als Erkennungszeichen eine goldene Adjutantenschnur.

Die Korpsführung zu Pferd (Major und Adjutant) trägt an den Hosennähten goldene Streifen.

Der Hubertuskönig trägt einen grünen Lorbeerkranz am Hut, die Königskette umgehängt und grüne Schulterklappen mit einer goldenen Krone, das Königsabzeichen der Bruderschaften am linken Unterarm sowie den traditionellen Königshirschfänger.

Orden und Abzeichen

Königsorden eines regierenden Königs werden nur am Tag der Verleihung sowie an den Schützenfesttagen (Samstag bis Dienstag) am Band getragen. Danach können sie an einer Spange (grün/weiß) oder einer Kette an der Uniform befestigt werden. Auszeichnungen des Bundes der historischen deutschen Schützenbruderschaften werden so getragen, wie sie auch verliehen worden sind.

Auf jede Uniform gehört ein Korpsabzeichen. Das Tragen von Zugabzeichen, Zugorden oder Zugsiegerketten ist gestattet. Nur Abzeichen, Anstecker und Orden, die dem Schützenwesen bzw. Schießsport entstammen, dürfen getragen werden. Insbesondere gehören keine politischen oder karnevalistischen Abzeichen auf die Uniform.

Schießschnüre (gold), die vom Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften für besondere Leistungen im Schießsport verliehen worden sind, dürfen an der Uniform getragen werden und werden an der rechten Schulterklappe sowie an einem Jackenknopf befestigt. Ein Abzeichen der Schießsportabteilung (kreisrund) kann von den Mitgliedern der Schießsportabteilung am linken Oberarm der Uniformjacke getragen werden. Diese Abzeichen werden vom Schießmeister der Gesellschaft verliehen.

Handschuhe, die nicht getragen werden, gehören in die Taschen und nicht unter die Schulterklappen.

Im Freien wird die Uniformjacke auch vor und nach Ende der Aufmärsche, Umzüge und sonstigen offiziellen Veranstaltungen anbehalten. Nach Ende des offiziellen Teils dürfen die Jackenknöpfe und der oberste Kragenknopf am Hemd geöffnet sowie der Krawattenknoten leicht gelockert werden. Wer sitzt oder sich in der Nähe seines Sitzplatzes aufhält, darf zusätzlich die Uniformjacke ausziehen und die Ärmel hochkrempeln.

Für Veranstaltungen in geschlossenen Räumen (Saal, Gaststätte oder Zelt) gilt entsprechendes, wobei es immer auf den jeweiligen Rahmen ankommt. So darf im Festzelt an den Schützenfesttagen bei hohen Temperaturen auch ohne Uniformjacke getanzt werden, während beim Hubertusball und beim Patronatstag die Uniformjacke stets anbehalten wird.

Ob im Freien oder in geschlossenen Räumen: Die Krawatte bleibt stets geknotet und wird nicht abgelegt.

Am Blumenhorn, das mit echten Blumen gefüllt ist, kann ein Wimpel des Zuges (aus Samt mit Stickereien) angehängt werden.

Hirschfänger werden grundsätzlich nicht gezogen. Nach Ende der Umzüge sollten die Waffen abgelegt werden.

Weitere Einzelheiten regelt der Majorsbefehl.

Diese Uniformordnung wurde am 21. Mai 1997 von den Zugführern gemeinsam mit dem Vorstand der St. Hubertus-Schützen-Gesellschaft Neuss 1899 e.V. beschlossen. Alle Hubertusschützen sind aufgefordert, sie einzuhalten.

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