100 Tage im Amt als Hubertuskönig sind bereits vergangen.

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100 Tage im Amt als Hubertuskönig sind bereits vergangen.

Unser erster gemeinsamer Termin nach dem Patronatstag war Sankt Martin in der Kinderabteilung des Lukaskrankenhauses. Gemeinsam mit den Kindern sangen wir Martinslieder im Aufenthaltsraum. Jedes Kind bekam einen Weckmann geschenkt. Auch die Kinder, die das Bett nicht verlassen konnten, wurden von uns besucht. In freudestrahlende Kinderaugen konnten wir sehen, als das Geschenk der Hubertusgesellschaft – eine Minigolfbahn – übergeben wurde. Super, dass es solch eine Aktion gibt, vielen Dank an die Initiatoren!

Im November folgte dann der grandiose Hubertusball im Zeughaus, das aus allen Nähten platzte. Die Ballgäste tummelten sich auf der Tanzfläche, überall herrschte ausgelassene Stimmung. Natürlich waren meine Königen Carina und ich vorher sehr nervös und angespannt. Aber Einmarsch und Ehrentanz absolvierten wir bravourös. Wir danken herzlich unserem Major Volker Albrecht für seine Laudatio. Nach wenigen Stunden Schlaf, stand bereits der nächste Termin die Gedenkfeier am Totensonntag für mich an. Ende November fand im „Hahnekörfke“ die traditionelle Ordensübergabe durch meinen Vorgänger Dirk Reinsch statt.

Mit der „Schoko Krönung“ des Edelknabenkönigs 2019/2020 Finn Beyerle ging es am ersten Advent weiter. Darauf folgte am zweiten Advent der Patronatstag der Neusser Artillerie mit anschließender Eroberung des Neusser Weihnachtsmarktes. Das Weihnachtsfest rückte immer näher, viele Züge hielten ihre Weihnachtsfeiern ab. War das ein Marathon! Wir sind jeder Einladung gefolgt und bedanken uns sehr für Speis und Trank. Es fanden auch diverse Schießwettbewerbe statt. Besonders hervorheben möchte ich das „Auweia-Wichtel-Schießen“ in Holzheim, bei dem in geselliger Runde verschiedene Einzel- und Paarwettbewerbe abgehalten wurden.

Anfang Januar war ich zum Neujahrsempfang der „Hirschfänger“ eingeladen, wo der „Karl Werner Ehrenorden“ verliehen wurde. In diesem Jahr hatte unser Kommitéemitglied Dr. Achim Robertz die Ehre. Darauf folgte meine erste Chargiertenversammlung. Mitte Januar stand für mich ein sehr wichtiger Termin an: mein erstes Treffen zur Planung meines Königsordens. Die Grafikerin wusste meine Wünsche zu meiner vollsten Zufriedenheit umzusetzen. Man darf gespannt sein. Im Februar hatte der Neusser Karneval alles fest im Griff. Auch als Karnevalist musste ich einige Termine wahrnehmen. Kurz darauf stand das erste Training für das Regimentsschießen an, und ich kann jedem Interessierten empfehlen an dem offenen Training teilzunehmen.

Nun haben wir März. Der März steht traditionell ganz im Zeichen der Schießwettbewerbe: Regimentsschießen, Frühjahrskorpsschießen der Schützengilde mit Ermittlung des neuen Gildekönigs und das Frühjahrsschießen der Hubertus-Gesellschaft. Unsere Majestät Kurt Koenemann lädt im März zum ersten Treffen des Siegerkreises mit Damen ein. Ferner findet im März das Vorstandsessen statt.

Auch für die folgenden Monate habe ich schon einige Einladungen erhalten z.B. eine Planwagentour durch Neuss, sowie die ersten korpsübergreifenden Einladungen wie die Grün-Weiße Nacht des Jägerkorps. Es verspricht auch weiterhin ein schönes und aufregendes Jahr zu werden! Die Vorbereitungen für mein persönliches Highlight, mein Königsbiwak am 24.05.2020 sind im vollen Gang.

Ich möchte allen für die tatkräftige Unterstützung danken. Ich hatte viele nette Gespräche und wurde von der ganzen Gesellschaft und dem Kreis der ehemaligen Könige herzlich aufgenommen. Die Geschichte, die ich am häufigsten erzählen durfte, war die, wie es dazu kam, dass ich – ein Gildeschütze – Hubertuskönig geworden bin.

Mit schützenbrüderlichem Gruß
Euer Frederik I. „Freddy“ Reymann

Anm. d. Red.: Der Beitrag wurde Anfang März verfasst, ohne Kenntnis der folgenden Situation in der Corona-Krise.